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Mittwoch, 20. August 2014

Abschiedsfeier

Donnerstag sind wir zu dem Wasserfall bei Nerja gefahren welcher im Meer endet. 
Das Meer ist Spiegel glatt und es hat 2ktn. Wind.
Nach 30 Minuten fahrt ankern wir vor den Bojen und fahren das letzte Stück mim dingi zum Wasserfall. Blöd nur das der Wasserfall kein Wasser hat und so gehen wir alle zusammen ein bisschen schnorcheln und von den nahe gelegenen Felsen springen.
Am Rückweg bekommt unser Dingi ein Loch beim aussteigen an der Badeleiter.. unser zweiter riss den die Leiter verursacht. Ab jetzt ist Schluss und wir planen einen kleinen fender dran zu bauen.
Es ist Freitag der 15. August: Abschiedsparty und offizieller Start zur Weltumsegelung! ! 




Um 7 kommen viele unserer Freunde und verwandte zu uns auf Schiff und wir fahren vor die bucht von Almuneca um uns das Riesen Feuerwerk anzuschauen.  Neben uns sind min. 100 andere boote draußen.  



Ein Anblick den man so eher sehr selten sieht. Hätte ich jetzt Nacht Wache würde ich behaupten es liegt Land vor uns oder würde schlicht kapitulieren und umdrehen. 



Die Vorstellung durch das lichter Meer zu kommen wärend alle Fahrt machen ist ziemlich unrealistisch.  Aber nachdem alle sich treiben lassen und ein paar fender raus binden passt alles.  Das Wetter spielt mal wieder 1a mit und das Meer ist Spiegel glatt. Wohl auch besser so, alleine bei uns sind 20 Leute auf dem Schiff. Nicht gut wenn es jetzt Wellen hätte. Das Feuerwerk ist das spektakulärste was ich jemals gesehen hab. 







Eine unglaubliche Show!


Nach dem Feuerwerk geht es zurück nach la Herradura, wir ankern vor der Strand bar la cuchera und feiern bis in die früh unseren Abschied!

Vielen dank an alle die da waren, es war super!!

Poniente - Levante - Poniente

Wir sind am Sonntag (11.8) in La Herradura und der Playa de Marina del este angekommen.
Nach 10sm gegen ankreuzen und 4 Stunden später haben wir uns dazu entschlossen die restlichen 30sm zu Motoren. Wir lieben zwar das Segeln aber irgendwann wollen wir dann auch mal ankommen. ;)

Somit haben wir es also doch noch geschafft die gesamten 40sm vor Einbruch der Mitternacht zu erreichen und mit unserem (zeitweise) dritten Crew Mitglied Eddy auf seinen Geburtstag anzustoßen der dort auf und gewartet hat.


Montag haben wir uns dann in die Bay von La Herradura verlegt und nochmal (bzw. Immer noch) ;) Eddy seinen Geburtstag gefeiert. Zudem ist unser Gast Dommi angekommen.
Um 3 Uhr nachts dann zurück aufs schiff. Die Wellen sind dann doch höher geworden als beim anlanden und 2 Wellen steigen beim ablegen ins Dingi ein. Alle nass aber wohl auf entschließen wir uns noch kurzfristig das Schiff in die Playa de Marina del este zu verlegen welche gegen den Poniente gut geschützt ist.

Um 4 dann also endlich schlafen... Um 6 wieder aufstehen: Die Anker Kette hat sich um einen Felsen gelegt und schabt somit das zink von der Kette ab... also Anker wieder hoch und ein paar Meter weiter noch mal ankern. Da es kein Wind hat bringen wir auch noch einen Heck Anker aus damit wir mit der schnauze in Richtung schwell liegen.
Den Dienstag und Mittwoch machen wir uns einen relaxten Badetag.  Dommi und ich haben einen Felsen gefunden von dem man gut rein springen kann (http://youtu.be/C2fwOz92MaE).

Mittwoch dreht dann der Wind auf Levante. Um 3 in der Nacht wach ich auf weil die Wellen sich mittlerweile dort brechen wo wir vor Anker liegen. Der Bug taucht alle paar Minuten durch die wellen. Anker hält zwar aber nur eine frage der zeit bis wir am Strand liegen.  Den Heck Anker bekommen wir so nicht mehr rein gewinscht also bleibt uns nix anderes übrig als einen fender dran zu binden um ihn nach dem ablegen vom dingi aus zu bergen.  Wir gehen also Anker auf, die Winsch ist schwer am kämpfen die 40 Meter Kette hoch zu bekommen. Schafft es aber und Überraschung: der Anker ist komplett verbogen... Damit scheidet der danforthe leicht Anker für uns aus als zukünftiger primär anker. In der bucht von La Herradura sind wir vom Levante geschützt. Schwelle hat es trozdem und so tauschen wir noch die anker und bringen den verbogenen als Heck anker aus. Um 6 Uhr in der früh sind wir dann fertig mit dem ganzen Manöver und legen uns endlich schlafen.


Sonntag, 10. August 2014

Auf dem weg nach La Heradura

Da ein Schiff nie ganz fertig ist, habe wir die letzten 2 Tage mit kleineren Reparaturen und erledigungen verbracht: rost und Lack Schäden ausgebessert, 2 lucken angedichtet, dingi vorbereitet usw.

Vor 1 Stunde sind wir ausgelaufen und jetzt auf dem weg nach la heradua. Es sind 15 ktn aus west angesagt. Derzeit haben wir 5 ktn und lassen uns mehr oder weniger treiben :)

Das neue Segel steht super und wir genießen es wieder am Schiff zu sein!

Mittwoch, 6. August 2014

Mallorca Bilder 2014!

Nach unseren Törn Bericht über die super Zeit auf den Balearen folgen jetzt die Bilder!

 Die ganze Gallery findet ihr unter: http://gallery.crosssailing.com/#/Mallorca%202014/


 Hier ein kleiner Auszug!




Reliant in der Cala Pi!


Chicas! ;)


Segeln ist definitiv anstrengend!


Delfine haben wir auch wieder gesehen :)


Celine beim Tauchen!




Die neue Genua

Endlich ist sie da! Pünktlich zum vereinbarten Liefertermin habe ich Heute Mittag unsere neue Genua bekommen und zu Begutachtungszwecken gleich mal angeschlagen. Schaut einfach absolut super aus:

     




Unser Hauptsponsor hats möglich gemacht. Vielen Dank an die DEUSSL MANUFAKTUR ohne euere schnelle finanz und tatkräftige Unterstützung hätten wir mit unserem alten Lappen, der den Namen Segel ja schon gar nicht mehr verdient hat, um die Welt gurken müssen. Ganz herzlichen Dank an den Markus der kurz entschlossen die Finanzierung des Segels übernommen hat.

Am Sonntag ist ein erstes professionelles Foto-shooting geplant. Reliant unter Segel, vom Dinghy aus mit unserer Nikon fotografiert. Die Bedingungen sollen bestens sein: Leichte Termikbrise, breitester Sonnenschein und kaum Wellengang. Wir freuen uns schon drauf :-)

Ach ja....by the way:
Der Segelmacher (UK Sailmakers) meinte das uns die Genua mindestens 60.000 Meilen ohne Reperatur oder grossartigen Formverlust halten wird. Na das währe ja dann fast zwei mal um die Welt...im Zickzackkurs. Jedenfalls handelt es sich um beste Qualitätsarbeit!




Mittwoch, 30. Juli 2014

1000 Meilen und Cabo Palo! Ein Tripp auf die Balearen

So, das wird mein erster Blogeintrag in Deutsch weil: Unsere deutschen Freunde und Familie das sowieso besser verstehen, unsere spanischen Freunde des Englischen nur sehr sehr begrenzt mächtig sind und unsere englischen Freunde noch auf sich warten lassen :-)

Ende Mai ­gings los. Marc und ich starten mit unserer ­Reliant von Almerimar  Richtung Mallorca. Gleich auf dem Überstellungstörn haben wir einen ersten Gast an Bord der bei uns seine Segeltauglichkeit erproben möchte. Die wird tatsächlich schon kurz nach dem Auslaufen auf eine harte Probe gestellt. Mit bis zu 35kn, immerhin von achtern, bläst es uns in schlappen zwei Tagen bis nach Formentera. Unser Gast hält sich wacker,­Reliant macht das Bischen Wind eh nix aus und der Crew schon gleich 3 Mal nicht. Nach einem Tag vor Anker in der Bucht von La ­Savina und einen 15€ teuren Mojito im ­Beachclub "­Tiburon" ist die Crew entsprechend entspannt und es kann am nächsten Tag weiter gehen mit Ziel Palma de Mallorca.


Diesmal ­gehts mit hartem Amwindkurs weiter doch die 70 Meilen bis nach Palma sind noch am selben Abend geschaft und wir machen am Gastlieger des Real Club Nautico de Palma de Mallorca fest.
Unser Gast checkt am nächsten Morgen aus und für uns gibts ein paar Tage relaxen bis unsere nächsten Gäste eintreffen. Mit Einkaufen, Wäsche waschen, Schiffputzen und Abends Fußball WM schauen vergehn die Tage viel zu schnell.
Dann checkt die "Deusslcrew" bei uns ein und los gehts mit dem Abenteuer. Im wahrsten Sinne des Wortes: Bei kräftigem Seitenwind besteht die Reliant darauf, statt gerade lieber schräg aus der engen Box zu fahren und verhängt sich doch glatt in der Muring des Nachbarschiffes. Naja, soll unseren Gästen ja auch Spass machen so eine Segelreise.  Mit Dinghy und Tauchereinsatz sind wir aber ruck zuck wieder frei und endlich raus aus dem Hafen. Großsegel hoch, Genua raus und mit der Fußreling durchs Wasser gehts unserem ersten Tagesziel entgegen, die Cala Pi


Wir haben Glück und finden einen Ankerplatz in der schmalen Bucht. In türkisfarbigen Wasser über Sandgrund umringt von steilen Felsen liegt die Reliant in einer der schönsten Buchten Mallorcas. Die Crew lässt es sich gut gehen und alle sind super drauf nach dem ersten Segeltag.


Weiter geht die Rute nach Cala Mondragó und Porto Pedro. Eine Bucht schöner als die andere. Abendliche Restaurant Besuche und der anschließende Sund Downer oder besser Moon Riser im Cockpit der Reliant runden den Tag perfekt ab.Viel zu schnell geht der Trip vorbei und unsere Gäste müssen schon wieder auschecken. Nicht ohne vorher noch die eine oder andere Marketing Idee auf den Weg zu bringen. Vielen Dank an alle "Deussl´s" es hat total Spaß gemacht mit euch....Ich hoffe ihr verzeiht mir dieses Foto:


Schiffputzen, Wäschewaschen und einen Megaeinkauf
 für die nächste Woche lassen uns kaum Zeit zum Relaxen. Und schon gehts wieder los mit unserer neuen Crew. Diesmal sind unsere Freundinnen mit dabei und so kommt es das die Zeit noch schneller vergeht. Noch mal die SO Küste von Palma über Cala Pi bis Porto Petro mit Stopps in Cala Santany und Colonia Sant Jordi. Traumbuchten, Sandstrände und glasklares Wasser mit 25ºC machen einfach Spaß!


Tagsüber gibts segeln satt, sehr zum Leidwesen meiner Freundin, das Unwohlsein prägt ihren Tag, dafür umso mehr zur Freude von Crew und Sabine, die einzige Seglerin unter unseren Gästen.
Segeln, Baden, Restaurants und Moon Riser Lösen einander ab und kleinere Plesuren werden direkt mit bewährten Bordmitteln geheilt :-)




Und schon ist es wieder vorbei mit der Segelwoche, unsere Freundinnen und der Rest der Crew checken aus und wir warten auf Marcs Schwester Celine die am nächsten Morgen schon bei uns eincheckt. Einkaufen ist diesmal ein Klacks, sind ja nur zu dritt. So gehts dann auch ganz gemütlich an die SW Küste Mallorcas. Zeitgleich mit der J-Class Regatta vor Palma. Ein beieindruckendes Schauspiel zusammen mit den ­Megayachten in der Bucht von Palma zu segeln


Unsere Rute führt uns diesmal in die Bucht von Santa Ponsa. Celine geht bei "el Torro" Tauchen und erkundet die fantastische Unterwasserwelt in diesem Meeresschutzgebiet. Wir besuchen einstweilen unseren bisherigen Hauptsponsor Markus Deussl und erleben die Deutsche 11 beim WM 1/8 Finale im König von Mallorca in bestem deutschen Ambiente.





Am nächsten Tag entdecken eine neue schöne Traumbucht in der Nähe von Andrax, Nachts komplett einsam und am nächsten Morgen mit Männerspielzeug in der unmittelbaren Nachbarschaft.


Nachts darauf, wir liegen vor Peguera unterbricht ein Gewitter unseren beschaulichen Törn. Aus dem Nichts prügeln plötzlich Böen mit um die 45kn durch die Bucht und lassen die Reliant an der Ankerkette zerren. Schnellstens binden wir die Lasybags und Bimini weg und geben ordentlich Kette. Doch in weniger als 45 Minuten ists auch schon wieder vorbei und Tagsdrauf hat es die üblichen 30º und nur eine leichte Brise.


Der Trip mit Töchterlein geht auch viel zu schnell vorbei. Nach so langer Zeit die wir uns nicht gesehn haben ist eine Woche viel zu kurz!
Und los gehts zum letzten Törn mit Gästen. Kaum ist Celine von Bord kommen Tags drauf Marcs 6 beste Kumpels. Der Törn verspricht lustig zu werden. Das wird er auch! Die ersten zwei Nächte bleiben wir in der Bucht Portals. Herrlicher Strand und felsige Kulisse vom feinsten. Nachts machen sich zwei Gäste auf nach Magaluf und erkunden die Geschäftstüchtigkeit der dort anwesenden Afrikaner...mit Erfolg wie sich rausstellt. Der Rest der Crew übt sich in Kochen für 8 Personen und gemeinsam gehts dran die Spritvorräte zu dezimieren.


Die nächsten Tage verholen wir uns nach Santa Ponsa das sich als englische Partymeile entpuppt. Die Supermärkte füheren in allererster Linie Spirituosen und das Palllettenweise gleich am Eingang. Das lässt ja einiges erahnen für die Nacht. Es kommt zu Bekanntschaften mit neuen total verschnittenen Spirituosen in den früheren Abendstunden und Dinghy Verwechslungen in den frühen Morgenstunden! Fußball beim König, Sonne satt und glasklares Wasser runden die Tage ab.


Die Jungs ­ziehts zum deutschen Partyambiente, von den Engländern auf Palma ist jetzt erst mal genug. So starten wir los und queren die riesige Bucht von Palma um am Abend im Hafen El Arenal fest zu machen. Nachts gehts los zum berühmt berüchtigten "Ballermann" Eine Party wie auf ­der Wiesen nur halt bei 30º in der Nacht. Auch hier gibts wieder Kontakte mit den afrikanischen Jungs, diesmal allerdings weniger freundliche. Ein Krankenhausbesuch beendet vorzeitig die Party. Anscheinend hat mancher Afrikaner das mit der friedlichen und freundlichen Völkerverständigung nicht ganz verstanden...naja weitere Kommentare erspar ich mir hier mal.


Dafür hat der Zoll das mit der Völkerverständigung um so mehr kapiert, vor allem wenns um Steuereinnahmen geht. Tags drauf habe ich doch glatt die erste Zollkontrolle meines Seglerdaseins. Und das ganze 5 Minuten vor dem Auslaufen. Durch unsere US Flagge angezogen kommt der Zollbeamte an Bord wohl in der Hoffnung hier ein Schnäpchen für den spanischen Staat zu machen, von wegen Mwst und ander Steuern zu erheben. Aber da die Reliant ja erst vor wenigen Monaten von Marokko aus in die EU eingereist ist gibts außer seitenweise Dokumente präsentieren nicht viel zu machen. Mit freundlichen Grüßen verabschiedet sich der Zoll und wir können endlich auslaufen um ein letztes Mal in einer kleinen Bucht vor Anker zu gehen.


Dann ist die Woche auch schon wieder vorbei und unsere Jungs checken aus. Super wars und ich hoffe wir sehen uns bald mal wieder...die Karibik und die Mojitos warten auf uns!!
Für Marc und mich gehts los Richtung Heimathafen Almerimar. Ein letzter großer Schlag. 350 Meilen liegen vor uns und die Windvorherschau ist nicht unbedingt optimal. Leider hat die Vorhersage auch recht. Zumindest was die Richtung betrifft. Es kommt von vorne...aber doppelt so stark wie angesagt. Also gibts ein ständiges Einreffen...nochmal Einreffen...wieder Ausreffen....alles raus....Genua wieder rein und Motor an...und das ganze wieder von vorne. Cabo Palo wird zur Herrausvorderung. Mit Böen bis 35 kn von vorne kreuzen wir stundenlang vor diesem Kap rum bis wir es endlich runden und den Kurs ein bisschen mehr nach W absetzen können.Dennoch schaffen wir die Strecke in knapp 60 Std und machen zwar etwas erschöpft aber happy in Almerimar an unserem Stammplatz fest.
5 Wochen und 1000 Meilen liegen hinter uns. Es wahr ein total geiler Trip!
Und bald gehts auf zum nächsten.....




Dienstag, 22. April 2014

Solar Energy

At least the energy managment is solved. A 250Wp 24V photovoltaic modul is mounted. Together with a special regulator and a powerful battery bank make the energy system of Reliant autonomous.
20 Amps charging power should be sufficient!!